Gut Junkernhof

Herzlich Willkommen

Im malerischen Ort Meimbressen befindet sich der Junkernhof zwischen dem Dörnberg und der Sababurg. Der Gutshof wurde im 17. Jahrhundert von der Familie Freiherr Wolff von Gudenberg errichtet und ist bis heute im Familienbesitz. Nach einer umfangreichen Restaurierung und Sanierung ist der Junkernhof nun ein stimmungsvoller Ort für verschiedene Veranstaltungen wie Hochzeiten, Familienfeiern, Offsite-Events, Tagungen, Retreats und Familienwochenenden.

Erleben Sie das einzigartige Ambiente und die hochwertige Ausstattung dieses historischen Anwesens für unvergessliche Events und besondere Momente. Lassen Sie sich von der Schönheit des Junkernhofs verzaubern und genießen Sie eine Auszeit fernab vom Alltag.

Die reizvolle Umgebung lädt zu Spaziergängen und Erkundungs-touren ein. Entdecken Sie die Geschichte des Gutshofs und entspannen Sie inmitten idyllischer Grünflächen. Nutzen Sie die vielfältigen Möglichkeiten, die der Junkernhof für Ihre individuelle Veranstaltung bietet.
Wir freuen uns darauf, Sie und Ihre Gäste bei uns begrüßen zu dürfen und Ihnen unvergessliche Erlebnisse auf dem Junkernhof zu bereiten.

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Gut Junkernhof

Unsere Leidenschaft liegt im Gastgeben!

m Herzen der Natur bietet der Junkernhof einen vorübergehenden Rückzugsort, umgeben von idyllischem Grün. Ideal für diverse Anlässe wie Feste, Feiern, Konferenzen, Teambuilding-Events, Retreats, Workshops oder als Ferienziel. Hier kann sich jeder wie zu Hause fühlen und in einer inspirierenden Umgebung zur Ruhe kommen, Ideen entwickeln und Kreativität entfalten.

 
Gut Junkernhof

Judaica in Meimbressen e.V.

In der fertig renovierten Remise des Junkernhofs wird auch die Geschichte dieses besonderen Ortes vielfältig präsent sein. Neben den orts- und familienhistorischen Anknüpfungspunkten kommen dabei der jüdischen Geschichte und Kultur eine besondere Bedeutung zu. Da die Familie Wolff von Gudenberg seit dem 14. Jahrhundert nicht ganz uneigennützig das vom Mainzer Erzbischof verliehene „Judenschutzrecht“ ausübte, lebten bis zu ihrer erzwungenen Flucht oder Ermordung in der Nazi-Zeit die Meimbresser Juden mit ihren evangelischen Mitbewohnern in einer engen Dorfgemeinschaft zusammen. 1872 waren fast 20% der Einwohnerschaft jüdisch. Deshalb wurde der Ort im Volksmund zeitweise auch „Klein-Jerusalem“ genannt. Bis heute erinnert der gut erhaltene jüdische Friedhof an diese gemeinsame christlich-jüdische Vergangenheit Meimbressens.

Zu Beginn der 1980er Jahre gelang es dem damaligen Theologiestudenten und heutigen ev. Pfarrer Michael Dorhs aus Hofgeismar, über Suchanzeigen in den beiden deutschsprachigen Emigrantenzeitungen „Aufbau“ (New York) und „Israel Nachrichten“ (Tel Aviv) Kontakte zu den vertriebenen und geflohenen jüdischen Männern und Frauen aus Meimbressen herzustellen. Ihr umfangreiches familiengeschichtliches Wissen floss damals in mehrere Publikationen der neu gegründeten Abteilung „Judaica Hassiaca“ des Stadtmuseums Hofgeismar ein. Angeregt durch diese intensive Forschungstätigkeit suchte Eberhard Wolff von Gudenberg, der Vater des heutigen Besitzers des Junkernhofs, mehr als zwanzig Jahre lang erfolgreich das Gespräch mit den überlebenden und emigrierten Meimbresser Jüdinnen und Juden. Als Zeitzeuge, der in seiner Kindheit noch das enge und gute Zusammenleben mit jüdischen Nachbarn, Freunden und Schulkameraden erlebt hatte, wurde seine ausgestreckte Hand in Israel, Argentinien, der Schweiz und den USA mit großer Offenheit angenommen. Bis heute kommen Nachkommen aus den Meimbresser jüdischen Familien hierher, um die Gräber ihrer Vorfahren zu besuchen und Ahnenforschung zu betreiben. Eine Gedenktafel erinnert in der Evangelischen Kirche seit 2008 an die Namen der Opfer der Shoah aus Meimbressen. Dass in einer Kirche der Jüdinnen und Juden gedacht wird, die von den Nationalsozialisten ermordet wurden, dürfte im Bereich der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck bis heute singulär sein!

Im Sommer 2019 wurden in einer bewegenden Feier als Initiative des örtlichen Geschichtsvereines auch in Meimbressen die ersten „Stolpersteine“ unter Beteiligung von Nachkommen emigrierter Jüdinnen und Juden aus England und den USA verlegt. Diese maßgeblich von Heinrich Neutze getragene Initiative soll weitergeführt werden, um die Erinnerung an das Schicksal aller jüdischen Familien, die 1933 noch in Meimbressen gelebt hatten, im Dorf wachzuhalten. Dazu ist mit dem Geschichtsverein gerade das anspruchsvolle Vorhaben eines mündlichen Geschichtsprojekts („Oral History“) über die Juden in Meimbressen im 20. Jahrhundert begonnen worden, bei dem die unterschiedlichen Erinnerungen der Meimbresser an ihre jüdischen Nachbarn aufgezeichnet sowie Dokumente und Fotos aus den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts gesammelt und später in einem eigenen Ausstellungsraum, in der Remise der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollen. Parallel dazu arbeitet Michael Dorhs unter Auswertung der so genannten „Wiedergutmachungsakten“ an der Aufarbeitung der Schicksale von mehr als 70 Jüdinnen und Juden. Geplant ist ein digitales Informationsangebot, das in deutscher und englischer Sprache das vorhandene Wissen über die jüdischen Familien aus Meimbressen niedrigschwellig im Rahmen der Homepage des Junkernhofs weltweit über das Internet zugänglich machen soll. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Hofgeismar und seiner Judaica-Abteilung ist dabei selbstverständlich. So bleibt auch zukünftig dieser besondere Ort mit der jüdischen Geschichte und Kultur des Dorfes und der Region verbunden. Ein im Frühjahr 2022 gegründeter gemeinnütziger Verein hat sich zum Ziel gesetzt, durch historische Forschung und kulturelle Aktivitäten (Lesungen, Konzerte) den Junkernhof zu einem Ort zu machen, an dem die Geschichte der Familie Wolff von Gudenberg und des Dorfes Meimbressen mit dem kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Beitrag seiner jüdischen Familien zur Geschichte der Region sichtbar und erlebbar wird. Dazu können und sollen auch die vier Ferienwohnungen ihren Beitrag leisten, die in der Remise eingerichtet wurden und möglicherweise die Nachfahren jüdischer Familien aus Meimbressen zu einer familiären Spurensuche anregen – ganz in der Tradition der von Eberhard und Marita Wolff von Gudenberg geübten Gastfreundschaft für diejenigen, die in der Nazi-Zeit aus ihrer Heimat vertrieben wurden.

Judaica in Meimbressen e.V.

Über den Verein

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Wohnen auf dem Junkernhof

Gut Junkernhof bietet vier individuell und hochwertig eingerichtete Apartments, die Platz für bis zu 16 Personen bieten. Genießen Sie darüber unseren weitläufigen Garten mit Holzkohle-Grill und Feuerstelle, sowie eine kleine Wellnessoase inklusive einer Infrarotsauna.

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Feiern auf dem Junkernhof

Sie planen ein Fest? Gut Junkernhof bietet Ihnen hierfür den passenden Rahmen. Von kleinen bis großen Feiern unterstützen wir Sie gerne bei der Planung und Durchführung.

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Arbeiten auf dem Junkernhof

Ruhig gelegen und in der Natur eingebettet, bietet der Junkernhof einen idealen Ort, um sich mit Ihrem Team ein paar Tage zurück zu ziehen. Wir unterstützen sie gerne bei der Umsetzung Ihres kreativen Arbeitssettings

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Hanse Collective

Alle Häuser der Hanse Collective sind individuell ausgestattet. Sie bieten einheitlich blitzschnelles WLAN, hervorragende Sauberkeit, den besten Schlaf der Welt in Hanse Betten, Zugang per Zahlencode und hochwertige, individuelle Ausstattung.

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